Der Porsche Macan S Diesel

Der Porsche Macan S Diesel im Test

Noch vor wenigen Jahren undenkbar: ein Porsche mit Dieselmotor. Heute ist das Normalität in Stuttgart-Zuffenhausen und für den Hersteller ein Riesengeschäft.

Porsche Macan S Diesel Der Macan, ein edler SUV mit Geländetauglichkeit, basiert auf dem Audi Q5 aus dem VW-Mutterkonzern. Allerdings haben die Porsche-Ingenieure an Fahrwerk und Motor einiges in Bewegung gebracht und von daher eine gewisse, durchaus spürbare Distanz zum Ingolstädter Produkt erzeugt.

Das bliebt natürlich auch beim Preis nicht ohne Folgen: Mit einem Grundpreis von 59.000 Euro ist das Produkt aus Schwaben deutlich teurer als das Pendant aus Bayern. Im Interieur zeigt Porsche seine Sicht der Dinge: Die Mittelkonsole ist auf den ersten Blick überfrachtet; erschließt sich aber durch durchdachte Ergonomie und Logik sehr schnell.

An den Fahrleistungen des kompakten Porsche-SUV gibt es keine Kritik. Der permanente Allradantrieb, über das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe (DSG) optimal gesteuert, sorgt für angemessenen Vortrieb bei allen denkbaren Fahrzuständen. Hier fühlt sich der Fahrer bestens aufgehoben.

Dazu kommt, dass der ursprüngliche Audi-Diesel durch den Feinschliff aus Zuffenhausen zu einem Diesel-Diamanten gereift ist. 580 Newtonmeter Drehmoment bei 1750 U/min sind eine Spitzenleistung, die es in dieser Klasse nicht oft gibt. Und das mit einer Leichtigkeit, die verblüfft. Der 4,70 Meter lange Viertürer, optisch eindeutig als Porsche identifizierbar, knapp 1,9 Tonnen schwer, absolviert den Spurt auf Tempo 100 in 6,3 Sekunden. Das Ende des Vortriebs kommt bei 230 km/h.

Wer den Testverbrauch von 8,8 Liter schaffen will, sollte diese Marke nicht allzu oft ausloten. Bei normaler Fahrweise — und dazu verleitet dieser Porsche durch sein komfortables Fahrverhalten — ist der Testschnitt durchaus erreichbar. Das teure Mobil aus Stuttgart verfügt auch über respektable Transportkapazitäten.

Das Gepäckraumvolumen variiert zwischen 500 und 1.500 Litern. Gut gefallen hat uns das dezente Motorengeräusch des durch zwei Turbos aufgeladenen Selbstzünders. Das 3-Liter-Aggregat ist der Beweis, dass Porsche und Diesel durchaus zusammenpassen können.

Fazit: Der Porsche Macan S Diesel setzt sich von seinem Bruder aus Ingolstadt durch den besseren Motor und das geschliffenere Fahrwerk ab. Ob dafür der deutlich höhere Preis gerechtfertigt ist, muss der Kunde entscheiden.

Weitere Infos und alle technischen Daten über den Der Porsche Macan S Diesel findest Du hier: www.porsche.com

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