Mercedes GLA

Mercedes GLA Mercedes GLA – Die Mercedes A-Klasse auf Abwegen

Der Erfolg des BMW X1 war Mercedes ein Dorn im Auge. Jetzt kontern die Stuttgarter mit dem Mercedes GLA im kleinen SUV-Segment. Der Ableger der A-Klasse im Fahrbericht

Geländewagen von Mercedes? Das sind doch der riesige GL, die kantige G-Klasse oder der luxuriöse ML. Aber der neue GLA? Der sieht so gar nicht nach Matsch und Staub aus, sondern eher wie eine leicht modifizierte A-Klasse. Im modischen Geländetrimm wagt der Neuling in der Modellpalette den Spagat zwischen Kompakt-wagen und SUV (Sport Utility Vehicle) und stößt damit in ein Segment vor, das zurzeit gut ankommt bei den Autokäufern.
Wer mit dieser Fahrzeuggattung liebäugelt, will meist auch höher sitzen. Doch hier enttäuscht der GLA. Gerade einmal
fünf Zentimeter höher thronen die Insassen im Vergleich zur Mercedes A-Klasse – für einen erhabenen Blick auf das Verkehrsgeschehen reicht das nicht.

Sportlich statt erhaben
Projektleiter Jörg Priegl erklärt, warum die Karosserie des GLA so flach ausfällt: „Wir wollten keine Kompromisse eingehen. Ein höherer Schwerpunkt hätte die Wankneigung der Karosserie erhöht.“ Im Klartext: Sportlichkeit ging beim GLA über alles. Das merkt man auch beim Fahren: Der Mercedes GLA fühlt sich wie ein Pkw an, lenkt sehr direkt, fegt fast genauso souverän über kurvige Passstraßen wie die A-Klasse. Und federt dabei noch besser.
Innen bietet der Mercedes GLA mehr Platz als die sehr knapp geschnittene A-Klasse – ein Raumwunder ist er dennoch nicht. Das Kofferraumvolumen liegt mit 421 Litern Fassungsvermögen auf dem Niveau des Hauptkonkurrenten BMW X1
Die Rücksitzlehnen lassen sich zwar umlegen und bilden eine ebene Ladefläche, aber sie können nur gegen einen Aufpreis von 179 Euro in der Neigung verstellt werden.

Nicht jeder hat Allrad
Ohnehin ist die Aufpreisliste des GLA sehr lang, sodass es wohl selten beim Basispreis von 29.304 Euro für den (ausschließlich frontgetriebenen) GLA 200 mit 156 PS bleiben dürfte. Die nächst stärkere Motorisierung ist bei den Benzinern der von uns gefahrene GLA 250, der mit Allrad (2.213 Euro Aufpreis) sogar stolze 37.497 Euro kostet. Nicht wenig – dafür ist der Fahrspaß garantiert: Die 211 PS haben in Verbindung mit dem serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe leichtes Spiel.

Fazit: Wem die A-Klasse zu eng ist, der findet im GLA eine gelungene Alternative. Der selbstbewusste Preis scheint die Premium-Kundschaft nicht abzuschrecken: Die Werke sind ausgelastet, ein neues nur für den GLA wird derzeit in China
gebaut. Die Lieferzeit beträgt sechs Monate

Weitere Infos und Bilder von dem Mercedes GLA findest Du hier: www.mercedes-benz.de

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