Der Landrover Discovery Sport im Test

Der Landrover Discovery ist der Nachfolger des Freelander und das Einstiegsmodell des britischen Herstellers. Äußerlich ähnelt er dem Lifestyler Range Rover Evoque, doch das sagt noch gar nichts über die inneren Werte des Briten aus.

Landrover Discovery Sport Der Discovery Sport 2.0 TD4HSE mit 180 PS, den es schon ab stolze 47.950 Euro zu haben ist, stand für eine Testfahrt zur Verfügung. Alternativ wird der Selbstzünder mit automatischem 9-Gang-Getriebe und einem 150 PS-Dieselaggregat angeboten. Der komplett aus Aluminium gefertigte 2,0-Liter-Si4 mit 240 PS steht als Benziner zur Verfügung. Die Motoren verfügen alle über eine Stopp-Start-Technologie.

Bestehen tut das Modellangebot aus den vier Ausstattungsvarianten Pure, SE, HSE, und HSE Luxury. Der Einstiegspreis liegt bei satten 33.250 Euro. Der Fußgängerairbag, der bei Geschwindigkeiten bis 48 km/h wirkt, ein Spurverlasswarner mit Notfall-Bremsassistent und eine Reihe von Fahrassistenzsystem sind in allen Varianten serienmäßig dabei.

Zur Neuheit gehören drei weitere Assistenzsysteme: Der Aufmerksamkeitsassistent, der aktive Spurhalteassistent und die intelligente Geschwindigkeitsregelung.

Außerdem verfügt der Brite über zahlreichen Sonderausstattungen wie zum Beispiel dem 825 Watt Soundsystem, dem schlüssellosem Eingangs- und Startsystem, dem Einparkassistent, der elektrischen Heckklappe mit Gestensteuerung und der Sitzheizung auf den Vordersitzen. Diese ganzen Extras haben aber auch ihren Wert, denn dafür muss man schon mal 60.649 Euro aus dem Geldbeutel entnehmen. Optional ist der 2017er Jahrgang mit dem besonders hochwertigen Infotainment- und Navigationssystem InControl Touch Pro mit 10,2-Zoll-Touchscreen für 1.377 Euro und schnellem 60 GB-SSD-Festplattenspeicher ausgerüstet.

Des weiteren gehört dazu das Konnektivitätspaket InControl Connect Pro für 714 Euro, welches den Fahrer mit seinem Fahrzeug verbindet und mit der Außenwelt vernetzt. Die Funktion InControl Pro Services mit Wi-Fi-Hotspot für bis zu acht Mobilgeräten und die Übermittlung diverser Daten wurde dem Land Rover neu aufgelegt.

Am oberen Ende der Kompakt-SUV-Klasse findet sich der “Sport” wegen seiner Maße von 4,59 Metern in der Länge, 1,90 Metern in der Breite und 1,72 Metern in der Höhe wieder. Vor allem im großzügigen Innenraum macht sich das bemerkbar. In erhöhter Sitzposition nimmt man vorne auf achtfach elektrisch verstellbaren Sitzen Platz. Im Verhältnis von 60:40 ist die Rückbank mit verstellbaren Lehnen umklapp-, aber auch nach vorne verschiebbar.

Zusätzlich sorgen im Kofferraum zwei ausklappbare Sitze dafür, dass die komplette Familie problemlos los reisen und einen Ausflug unternehmen kann. Das Ladeabteil bei komplett umgeklappten Sitzen fasst bis zu 1.698 Liter, da ist ein Ikea-Einkauf locker mit drin.

Wer sich an dem maximalen Drehmoment von 430 Nm, der schon ab 1.750 U/min anliegt, und dem normalen Fahrmodus noch nicht austoben kann, schaltet einfach den Drehregler auf “S”. Die Spezialprogramme “Sand”, “Schlamm/Spurrillen”, “Gras/Schotter/Schnee” stehen für verschiedene Untergründe bereit. Im Eco-Modus wird Kraftstoff sparend und entspannend über die Autobahn gecruist. Für sichere Traktion in schwierigem oder/und steilen Gelände sorgt die “All Terrain Progress Control” bei gleichbleibend eingestellter Geschwindigkeit bis 30 km/h.

Der “Sport” verbraucht bei Fahrten über Land und durch die Stadt etwa 7,4 Liter Diesel auf hundert Kilometern.

Fazit: Der Landrover Discovery Sport ist ein echtes Multitalent. Er kommt sehr flott in die Gänge und lässt sich durch seine Größe dabei nicht beeinflussen. Es gibt reichlich Platz für Familie und Hobby und ist dabei noch auf dem neuesten Stand der Fahrsicherheits- sowie Informationstechnik.

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