Jeep Cherokee 3.2 V6 4×4 Trailhawk

Jeep Cherokee 3.2 V6 4×4 Trailhawk – Schluss mit kantig – Komfortabler Offroader mit aktueller SUV-Optik

Für Offroad-Hardliner fast schon eine Provokation, für Design-Freaks diskussionswürdig, für Technik-Fans eine Spielwiese: Der Jeep Cherokee bricht nicht nur optisch mit der Tradition, er vollzieht auch eine Wende vom eher kompromisslosen Allradler hin zum komfortablen SUV.

Schluss mit kantig, nach der Übernahme von Chrysler/Jeep durch Fiat zeigt sich der Ami-Offroader mit italienischem Schick. Dynamische Linienführung und knackige Proportionen sind angesagt, Frontspoiler und Seitenschweller betonen den sportlichen Charakter.

Jeep Cherokee TrailhawkMutiges Design

Design ist Geschmackssache, und über die keilförmige Karosserie oder die auf drei Ebenen mit Lichteinheiten bestückte Front mit schmalen Scheinwerfer-Bändern lässt sich trefflich streiten. Geblieben ist der eigenwillig-markante Kühlergrill mit den sieben Lufteinlässen.

Geblieben ist zum Glück auch die Geländegängigkeit. Zumindest in der Top-Version “Trailhawk” mit Active Drive Lock-Allrad, einer 100-Prozent-Differentialsperre an der Hinterachse und kernig-kurzer Geländeuntersetzung ist der Cherokee im Gegensatz zu den meisten SUV der gehobenen Mittelklasse weiterhin auch in anspruchsvollem Gelände in seinem Element.

Neben mehr unlackierten Kunststoffanteilen an der Karosserie hat der Trailhawk auch andere Stoßfänger als seine Diesel-Kollegen, mit denen die Schräge unter dem Kühlergrill noch deutlicher betont wird, die aber auch einen vorderen Böschungswinkel von 29,9 Grad (plus 11,7 Grad) ermöglichen (hinten 32,1 Grad/plus 8,1 Grad). Die Bodenfreiheit steigt von knapp 17 auf 22 Zentimeter. Gebremste 2,2 Tonnen dürfen an den Haken genommen werden.

Starker Sechszylinder

Mit dem auch akustisch präsenten, aber nie aufdringlichen 3,2-Liter-Sechszylinder-Benziner ist der Zweitonner zwar nicht gerade untermotorisiert. Aber die satten 200 kW/272 PS kommen erst ab dem mittleren Drehzahlbereich zur Geltung, wenn auch das maximale Drehmoment von 316 Nm anvisiert wird (bei 4400 u/min).

Immerhin spurtet der Trailhawk in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Beim Verbrauch fordert das Gewicht allerdings seinen Tribut. Wer 100 Kilometer mit einem Verbrauch von weniger als 10 Litern Super bleifrei fahren will, muss schon alle Sparregister ziehen. Die CO2-Emissionen laut Hersteller: 232 g/km.

Dafür bietet der Cherokee Trailhawk gehobenen Reisekomfort. Das Fahrwerk mit McPherson-Einzelradaufhängung vorne und Mehrlenkerhinterachse verhält sich auch bei agiler Kurvenfahrt gutmütig, die bei Allradlern mit hohem Schwerpunkt obligatorische Neigung hält sich in Grenzen. Ein leistungsfähiges Bremssystem mit großzügig dimensionierten Scheiben vorne (innenbelüftet) und hinten sorgt für adäquate Verzögerung.

Gutes Handling

Auch im Stadtverkehr kommt man mit dem 4,63 Meter langen (Breite 1,90, Höhe 1,70 Meter) Cherokee erstaunlich gut zurecht. Einparkhilfe und Rückfahrkamera erleichtern das Handling, die Servolenkung bietet gefühlvolle Rückmeldung.

Der Innenraum überzeugt mit angenehmem Ambiente, wertigen Materialien und solider Verarbeitung. Übersichtliche Instrumentierung und – nach schneller Eingewöhnung – funktionale Bedienung der wichtigsten Funktionen über den großen Touch-Screen in der Mittelkonsole runden den positiven Gesamteindruck ab.

Im Kofferraum ist ein vollwertiges Reserverad untergebracht, außerdem können noch respektable 514, bei umgelegten Rücksitzlehnen 1.267 Liter Gepäck untergebracht werden.

Komplette Ausstattung

Die Ausstattung ist komplett. Hier punktet der Cherokee im Komfort wie bei der Sicherheit. Serienmäßig an Bord ist alles, was die gehobene Mittelklasse zu bieten hat. Moderne Assistenzsysteme wie Einpark-Automatik, Abstandstempomat, Auffahrwarnung, Spurassistent und Totwinkelassistent sorgen für Sicherheit, ein leistungsfähiges Media-System bietet Unterhaltung und Information.

Serie sind auch 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein achtfach verstellbarer Fahrersitz und die auf Knopfdruck elektrisch öffnende Heckklappe. Die Sonderausstattungsliste ist entsprechend kurz. Das Sound/Navigations-Paket kostet 1.450, das Winterpaket 475, das Komfort- und Sichtpaket 1.150 und die Lederausstattung 950 Euro.

Fazit: Der Jeep Cherokee 3.2 V6 Trailhawk bietet eine Menge Auto, modernes Hightech und viel Fahrspaß für einen angemessenen Preis von48.000 Euro. Vergleichbare Konkurrenten verlangen deutlich mehr.

Alle weiteren Infos über den Jeep Cherokee 3.2 V6 4×4 Trailhawk bekommst du hier: www.jeep.de

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