Hyundai Tucson blue 2.0 CRDi

Der Hyundai Tucson blue 2.0 CRDi im Test!

Nicht zum ersten Mal bringt Hyundai ein Modell namens Tucson (sprich: Tuhsen) auf die Straße. Das erste SUV gleichen Namens erblickte 2005 das Licht der Welt, wurde dann zum eher kühl-technokratisch klingenden ix35, und hört seit einem Jahr wieder auf die Wildwestromantik versprühende Bezeichnung. Der „kleine“ Bruder vom „Santa Fe“ steht mit vier Ausstattungs-, fünf Motorisierungs-, drei Getriebe- und zwei Antriebsvarianten in den Verkaufsräumen. Hier im Test, der Tucson blue 2.0 CRDi in der gehobenen Ausstattungsvariante „Style“.

Hyndai Tucson Der große Erfolg der SUVs ist nicht zuletzt auf ihr wuchtiges und mehr Sicherheit versprechendes Äußeres zurückzuführen. Und da bildet der Tucson keine Ausnahme. Der Hexagonalgrill beherbergt drei horizontale Chromquerstreben, flankiert von ebenfalls drei Lichtreihen: Oben die Halogen-Scheinwerfer, in der Mitte die Nebelleuchten und schließlich das LED-Tagfahrlicht. Ein designtechnisch gelungenes Frontensemble, das im Rückspiegel des Vordermannes mächtig Eindruck schindet.

Die seitlich ansteigende Fensterfront des 4,47 Meter langen, 1,85 Meter breiten und 1,65 Meter hohen Tucson läuft keilförmig nach hinten zu. Bei gleichzeitig abfallender Dachlinie bietet sich dem Betrachter ein dynamisch-sportliches Bild. Breite Heckleuchten, die Haifischflossenantenne, der Unterfahrschutz und der Doppelrohrauspuff machen den Tucson endgültig zu einem optischen Kraftprotz.

Dass der Tucson nicht allein ein Macho ist, sondern auch freundlich kann, beweist er, sobald man die SUV-typisch erhöhten Sitze einnimmt und die Tür schließt. Ein „Welcome“-Schriftzug mittig auf der Bordcomputeranzeige begleitet von einem kurzen Jingle im Klassikgewand beweist seine guten Manieren. Das Lenkrad ist in der Arbeitsplatz ansonsten übersichtlich samt hochwertiger aber nicht protziger Materialien. Das Touch-screen-Infotainmentsystem mit acht Zoll-Monitor, RDS-Radio und DAB+, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Rückfahrkamera ist intuitiv bedienbar, ebenso wie Klimaautomatik.

Musik kommt aus sechs Lautsprechern. Nicht aber von CD. Wer seine Silberlinge abspielen will, schaut in. die Röhre, denn einen Player sucht man leider vergeblich. Zwei 12 Voltanschlüsse umrahmen Aux-/und USB-Port für externe Geräte.

Ablagen bieten genügend Platz für die kleinen nützlichen Dinge. Vorne und hinten erhöhen Mittellehnen – vorne verschiebbar und mit Stauraum, hinten ausziehbar – den Komfort. Im Gepäckraum bieten 513 Liter ausreichend Stauraum. Auf seitlichen Hebeldruck an den hinteren Sitzen fallen die Lehnen auf eine nahezu ebene Ladefläche mit einem Gesamtvolumen von bis zu 1.503 Litern. Die Kofferraumabdeckung gegen neugierige Blicke kann bequem ein- und ausgezogen werden.

Start/Stop-Automatik betätigen und Kupplung treten. Schlüssellos kommt der Motor in Gang. Mittels Sechsgangschaltung beschleunigt der 136 PS-Südkoreaner bei Bedarf auf Tempo 100 in 10,9 Sekunden. Der größte Dieselmotor mit 185 PS schafft das zwar eine Sekunde schneller. Dennoch fährt der mittlere der drei angebotenen Dieselmotoren im Alltagsgebrauch souverän auch aus unteren Drehzahlen vor. Kein Wunder, liegt doch ein maximales Drehmoment von satten 373 Nm bereits ab 1500 Umdrehungen pro Minute an.

Der Fahrer genießt es aufgrund seiner hohen Sitzposition, wenn die flach-geschnittenen Sportcabrios gefühlt quasi unter und nicht neben einem herfahren. Tiefere Schlaglöcher und erhöhte Kanaldeckel schluckt das
Fahrwerk gekonnt. Auch die Verbrauchsdaten stimmen zuversichtlich. Bei den nicht immer verhaltenen Testfahrten flossen im Durchschnitt etwa 5,8 Liter pro 100 Kilometer durch die Dieselleitungen. Auch auf einer längeren Autobahnstrecke, die zu einem nicht geringen Teil auch im lästigen Stau mit Stop-and-Go verbracht werden musste, lag der Verbrauch im immerhin 1,7 Tonnen schweren Gefährt nicht darüber.

Das neu entwickelte Sports Utility Vehicle ist ab 22.400 (Benziner) und 24.750 Euro (Diesel) zu haben. Der Testwagen in der Style-Variante steht ab 32.000 Euro zur Verfügung. Wartungen werden im übrigen alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre fällig.

Ergebnis: Beim ix-35 Nachfolger überzeugt nicht nur die dynamisch-sportliche Optik. Verbesserte Assistenzsyteme, mehr Platz im Innenraum und effizientere und ausreichend dimensionierte Motoren tragen zu Qualitätssteigerung und Fahrspaß bei.

Alle weiteren Fakten über den Hyundai Tucson blue 2.0 CRDi bekommst du hier: www.hyundai.de

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